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Festgeld

Festgeld-Vergleich 2023

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Was ist ein Festgeldkonto

Ein Festgeld-Konto ist eine Art von Anlage, bei der Du Dein Geld für eine festgelegte Zeit auf einem Bankkonto parkst und im Gegenzug von der Bank einen festen Zinssatz erhältst. Dieser Zinssatz bleibt während der Laufzeit des Festgelds unverändert. Allerdings gibt es einige Einschränkungen, wenn es darum geht, vorzeitig zu kündigen oder Geld abzuheben oder einzuzahlen.
Du hast also nicht dieselbe Flexibilität wie bei einem Tagesgeld-Konto, aber dafür erhältst Du in der Regel höhere Zinsen. Die Höhe der Zinsen für Festgeld- und Tagesgeld-Konten wird durch die allgemeine Zinsentwicklung beeinflusst.

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Wie lange sollte man jetzt Festgeld anlegen?

Wenn Du darüber nachdenkst, Festgeld anzulegen, gibt es Angebote mit Laufzeiten von einem Monat bis hin zu zehn Jahren. Derzeit würden wir Dir empfehlen, eher kurze Laufzeiten von bis zu einem Jahr in Betracht zu ziehen. Das liegt daran, dass die Zinswende momentan in vollem Gange ist und die Zinsen wieder steigen. Die Europäische Zentralbank (EZB) plant zudem weitere Zinserhöhungen, was sich auf die aktuellen Zinsen für neues Festgeld auswirken wird. Mit einer kürzeren Laufzeit kannst Du schnell von besseren Zinsangeboten profitieren.

Es gibt auch ein weiteres Argument dafür, nicht sehr lange Festgeldanlagen zu wählen: Banken belohnen diese normalerweise nicht mit höheren Zinsen. Für Laufzeiten von mehr als vier Jahren zahlen sie in der Regel kaum höhere Zinsen. Wenn Du Dein Geld für längere Zeiträume anlegen möchtest, solltest Du daher überlegen, ob eine Aufteilung in Festgeld und börsennotierte Indexfonds (ETFs) sinnvoller wäre.

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Wie eröffnest man ein Festgeld-Konto?

Wenn Du ein Festgeld-Konto eröffnen möchtest, ist es hilfreich, unseren Festgeldrechner zu verwenden, um eine passende Bank zu finden. Direktbanken und Zinsplattformen bieten in der Regel die besten Konditionen. Die Kontoeröffnung erfordert in der Regel eine Legitimierung, die entweder per Postident-Verfahren oder per Videoident-Verfahren erfolgen kann. Du erhältst in der Regel auch ein Verrechnungskonto, über das der Zahlungsverkehr abgewickelt wird.

Es gibt jedoch einige Punkte, in denen sich die Konditionen der Festgeld-Anbieter unterscheiden. Einer davon ist die Prolongation, bei der Dein Geld am Ende der Laufzeit nicht automatisch zurückgezahlt wird, sondern erneut für die ursprüngliche Laufzeit, aber zum dann gültigen Zinssatz angelegt wird.

Dieser Zinssatz könnte deutlich niedriger sein. Bei einigen Banken kannst Du die automatische Wiederanlage bereits im Antrag ausschließen, bei anderen musst Du das Festgeld am Ende der Laufzeit kündigen. Es ist wichtig, von Anfang an genau zu wissen, wie Deine Bank mit der Prolongation umgeht und, falls nötig, rechtzeitig zu kündigen.

Fatca und PeP

Wenn Du darüber nachdenkst, ein Festgeld-Konto zu eröffnen, solltest Du darauf vorbereitet sein, dass einige Banken Dich möglicherweise mit Fragen konfrontieren, die für Dich seltsam oder unerwartet erscheinen könnten. Zum Beispiel könnten sie wissen wollen, ob Du in den USA steuerpflichtig bist oder ob Du eine politisch exponierte Person (PeP) bist.

Wenn Du mit „Ja“ antwortest, könnten einige Banken entscheiden, kein Konto für Dich zu eröffnen. Dies liegt an dem US-Steuergesetz namens Foreign Account Tax Compliance Act (Fatca), das Steuerflucht verhindern soll. Deutsche Banken sind verpflichtet, Daten zu betroffenen Kunden an die US-Steuerbehörden weiterzugeben. Politisch exponierten Personen (PeP), die laut Bundesfinanzaufsicht (Bafin) häufig in Korruption verwickelt sind, könnten ebenfalls betroffen sein. Es ist wichtig, dass Du diese Fragen wahrheitsgemäß beantwortest, um mögliche Probleme zu vermeiden und Dein Konto erfolgreich zu eröffnen.

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Wie nutzt man die Zinstreppe?

Eine Möglichkeit, die Einschränkungen von Festgeld-Anlagen bei längeren Laufzeiten zu umgehen, ist die sogenannte Zinstreppe. Dabei wird das angelegte Geld in mehrere Beträge aufgeteilt und in Festgeld-Verträge mit gestaffelten Laufzeiten investiert. Zum Beispiel könntest Du drei gleich große Beträge für Festgeld-Verträge mit Laufzeiten von einem, zwei und drei Jahren anlegen. Auf diese Weise wird jedes Jahr eine Tranche fällig, die Du dann in einen neuen Festgeld-Vertrag mit einer dreijährigen Laufzeit investieren kannst, falls Du das Geld nicht anderweitig brauchst.

Diese Strategie hält Dich relativ flexibel und sorgt dafür, dass Du von steigenden Zinsen profitierst. Eine weitere Option ist, Dein Geld zur Hälfte in Tagesgeld und zur Hälfte in Festgeld mit einer Laufzeit von drei Jahren oder länger zu investieren. Auf diese Weise kannst Du jederzeit über das Tagesgeld verfügen, falls Du es brauchst.

Diese Strategie ist zwar einfacher als die Zinstreppe, hat aber auch ihre Vor- und Nachteile. Bei steigenden Zinsen wirft die Zinstreppe mehr Rendite ab, während bei fallenden Zinsen die Strategie mit Tagesgeld besser abschneiden kann.

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Wie sicher ist Festgeld?

Festgeld ist eine sichere Anlagemöglichkeit, solange Du darauf achtest, dass Du Dein Geld bei einer seriösen Bank anlegst. Innerhalb der Europäischen Union und des Europäischen Wirtschaftsraums sind Guthaben auf Festgeldkonten von der gesetzlichen Einlagensicherung geschützt, die Einlagen bis zu 100.000 Euro pro Institut und Kunde absichert.

Es kann jedoch sinnvoll sein, größere Beträge auf mehrere Banken aufzuteilen, um auf Nummer sicher zu gehen. Auch außerhalb der Eurozone ist es ratsam, Beträge über der Grenze der Einlagensicherung auf mehrere Banken aufzuteilen und darauf zu achten, dass die Bank Mitglied in einem freiwilligen Einlagensicherungsfonds ist.

Es ist auch empfehlenswert, auf Giro-, Verrechnungs- und Sparkonten nicht die Grenze von 100.000 Euro zu überschreiten und das Geld auf mindestens zwei Banken aufzuteilen, um nicht vollständig vom Angebot und dem Service einer einzelnen Bank abhängig zu sein.

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Häufige Fragen zum Festgeld

Wo gibt es die meisten Zinsen für Festgeld?

Die meisten Zinsen für Festgeld gib es in der Regel bei ausländischen Direktbanken. Allerdings solltest du beachten, dass höhere Zinsen auch mit einem höheren Risiko verbunden sind. Banken in Ländern wie Italien, Frankreich oder Bulgarien sind bekannt dafür, attraktive Festgeldzinsen anzubieten, aber es lohnt sich, das Risiko sorgfältig abzuwägen, bevor du eine Entscheidung triffst.

Welche Nachteile hat ein Festgeldkonto?

Ein Festgeldkonto hat einige Nachteile, die du berücksichtigen solltest, bevor du dich dafür entscheidest. Ein Nachteil ist, dass du dein Geld während der festgelegten Anlagedauer nicht verwenden kannst. Wenn du also plötzlich Geld brauchst, musst du möglicherweise Zinsen für eine vorzeitige Kündigung zahlen.
Ein weiterer Nachteil ist, dass die Zinsen für Festgeldkonten in der Regel niedriger sind als die Zinsen für andere Arten von Anlagen wie Aktien oder Fonds. Auch die Inflation könnte dazu führen, dass die Kaufkraft deines Geldes im Laufe der Zeit sinkt, was bedeutet, dass du möglicherweise weniger Geld hast, als du ursprünglich angelegt hast, wenn du dein Festgeldkonto auflöst.


Ist Festgeld noch sinnvoll?

Zum aktuellen Zeitpunkt ist ein Festgeldkonto definitiv eine gute Option. Ob Festgeld generell sinnvoll ist oder nicht, hängt aber von deinen finanziellen Zielen und deinem Risikoprofil ab. Festgeld eignet sich besonders für Anleger, die eine sichere und vorhersehbare Rendite suchen und bereit sind, ihr Geld für einen festgelegten Zeitraum zu binden.

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