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Tagesgeld

Tagesgeld aktuell: Die besten Anbieter im Vergleich

Tagesgeld

Aktuelle Tagesgeldkonten mit den höchsten Zinsen

InfoBarclaysINGConsorsbank
Zinsen pro Jahr
1,50 %2 %2,1 %
Kontogebühren
0 Euro0 Euro0 Euro
Gesetzliche Einlagensicherung
100.000 Euro100.000 Euro100.000 Euro
Freiwillige Einlagensicherung
JaJaJa
Land / Rating
Deutschland/ AAA 🇩🇪Deutschland/ AAA 🇩🇪Deutschland/ AAA 🇩🇪
Zins­gutschrift
JährlichJährlichQuartalsweise
Zinsertrag im Jahr
(Anlage: 100.000 €)
1.500 Euro433 Euro
(4 Monate 2 % und
8 Monate 0,03 % bei max. 50.000 € Einlage)
975 Euro
MindesteinlageKeineKeineKeine
Maximale Einlage250.000 Euro50.000 Euro1.000.000 Euro
Webseitebarclays.deing.deconsorsbank.de
Vergleich der besten Tagesgeldkonten 2023
Tagesgeld

Warum sollte man ein Tagesgeldkonto haben?

Tagesgeld ist eine geeignete Anlageform für Geld, das du in der Nähe haben möchtest, aber nicht unmittelbar benötigst. Es eignet sich besonders für den Aufbau von Rücklagen für zukünftige Ausgaben, wie z.B. ein Auto, eine Hochzeit oder einen Jahresurlaub.
Auch für den Hauskauf oder einen Umzug ist Tagesgeld eine gute Option, da es leicht verfügbar ist und eine gewisse Notreserve für unerwartete Ausgaben bereithält.

Allerdings bietet Tagesgeld im Vergleich zu anderen Anlageformen wie Festgeld in der Regel niedrigere Zinsen, weshalb es weniger geeignet ist für langfristiges Sparen. Eine Möglichkeit, um trotzdem von höheren Zinsen zu profitieren, ist die Kombination von Tagesgeld und Festgeld mit anderen Anlageformen wie z. B. Aktienfonds.

Wie findet man eine sichere Bank?

Um eine sichere Bank zu finden, solltest Du vor allem auf die Einlagensicherung achten, die einen Höchstbetrag von 100.000 Euro je Bank und Kunde garantiert. Allerdings gibt es keine Garantie dafür, dass diese Einlagensicherung in allen Ländern der EU und des Europäischen Wirtschaftsraums EWR im Ernstfall funktionieren wird.

Deshalb solltest Du Geld nur bei sicheren Banken in wirtschaftlich stabilen Ländern anlegen. Wir verwenden ein spezielles Auswahlverfahren, um Banken zu bewerten, das auf den Bewertungen der Ratingagenturen basiert. Wir empfehlen nur Banken, die schon seit mindestens zwei Jahren Tages- und/oder Festgeld-Angebote für Kunden in Deutschland anbieten und gleichzeitig ihren Sitz in einem wirtschaftlich stabilen Land wie Deutschland oder Frankreich haben.

Wie eröffnest Du man ein Tagesgeldkonto?

Tagesgeldkonto werden heutzutage online direkt über die Webseite der ausgewählten Bank eröffnet. Die Bank wird dann Deine Angaben überprüfen, indem sie entweder Deinen Pass oder Personalausweis in einer Postfiliale (Postident-Verfahren) oder per Video (Videoident-Verfahren) überprüft. Sobald die Bank Deine Angaben überprüft hat, wird sie das Konto eröffnen und Du kannst Geld einzahlen.

Beachte, dass Überweisungen von Deinem Tagesgeldkonto auf Dein Girokonto nur auf ein vorab festgelegtes Referenzkonto möglich sind, nicht auf jedes beliebige Konto.

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Darauf sollten Sparer beim Tagesgeld-Vergleich achten

Einlagensicherung

Beim Tagesgeld-Vergleich solltest Du in erster Linie auf die Einlagensicherung achten. Sie gibt an, bis zu welchem Betrag Dein Geld abgesichert ist, falls es zu einem Zahlungsausfall der Bank kommt. Die Einlagensicherung in Deutschland wird durch verschiedene Einrichtungen gewährleistet. Private Banken sind durch die gesetzliche Einlagensicherung für jedes Konto in der EU bis zu einem Anlagebetrag von 100.000 Euro pro Sparer und Bank abgesichert.

Öffentliche Banken und Sparkassen, Landesbanken, Landesbausparkassen und Genossenschaftsbanken bieten eine eigene, freiwillige Einlagensicherung an, wobei die maximale Höhe der abgesicherten Anlagesumme unbegrenzt ist. Es lohnt sich auch, über den deutschen Tellerrand hinauszuschauen, da einige Banken im EU-Ausland hervorragende Konditionen bieten und im Tagesgeld-Vergleich häufig in der Spitzengruppe der Anbieter zu finden sind. Die minimale gesetzliche Einlagensicherung für Banken in Europa beträgt 100.000 Euro und für englische Anbieter 85.000 britische Pfund.

Spartyp definieren

Wenn Du nicht ständig Dein Tagesgeldkonto wechseln möchtest, solltest Du beim Tagesgeld-Vergleich nach einer Bank mit dauerhaft hohem Zinssatz oder für Bestandskunden gleichbleibendem Zinssatz nach Ablauf des Aktionszeitraums suchen. Du kannst aber auch regelmäßig ein neues Konto eröffnen, um von zeitlich begrenzten Angeboten zu profitieren. Dieses „Zinshopping“, bei dem Du Dein Geld stets auf das aktuell beste Angebot umschichtest, erhöht zwar Deinen Ertrag, ist aber mit einer gewissen Arbeit verbunden. Regelmäßiges Vergleichen und Wechseln lohnt sich daher eher für Anleger, die Zeit in die Verwaltung ihrer Tagesgeldkonten investieren möchten.

Wie werden Tagesgeldzinsen versteuert?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um die Zinsen auf einem Tagesgeldkonto zu versteuern. In der Regel führt die Bank die Abgeltungssteuer, die auf die Zinserträge fällig wird, automatisch an das Finanzamt ab. Allerdings gibt es einen Freibetrag von 801 Euro pro Person oder 1.602 Euro pro Ehepaar, bei dem die Steuer nicht anfällt, solange ein Freistellungsauftrag bei der Bank eingereicht wurde.

Wenn die Kapitalerträge den Freibetrag überschreiten, fällt die Abgeltungssteuer in Höhe von 25 Prozent zzgl. des Solidaritätszuschlags in Höhe von 5,5 Prozent und gegebenenfalls auch Kirchensteuer an. Es ist möglich, einen Freistellungsauftrag befristet oder unbefristet einzureichen und auch für mehrere Konten bei verschiedenen Banken zu stellen. Allerdings muss der Freistellungsauftrag bei Kündigung des Kontos immer separat gekündigt werden.

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Häufige Fragen zum Tagesgeld

Kann ich zum Sparen nicht mein Girokonto oder Sparbuch nutzen?

Es ist grundsätzlich möglich, dass Du zum Sparen Dein Girokonto oder Sparbuch nutzt, aber es gibt einige Nachteile, die Du beachten solltest. Zunächst einmal ist es einfacher, wenn Du neben Deinem Girokonto auch ein Tagesgeldkonto hast, da Du damit den Überblick behältst und nicht so leicht dazu neigst, Dein Geld auszugeben. Auch das Risiko von Missbrauch Deiner Girokarte ist geringer, wenn Du Deine Sparbeiträge auf ein Tagesgeldkonto umleitest, da das Konto nur über eine begrenzte Anzahl von Überweisungen pro Monat verfügt.

Schließlich bieten Tagesgeldkonten in der Regel höhere Zinsen als Girokonten oder Sparbücher, was bedeutet, dass Du mehr Zinsen für Dein Geld bekommst. Zum Beispiel erhältst Du bei einem Tagesgeldkonto mit einem Zinssatz von 1 Prozent für 10.000 Euro Guthaben 100 Euro an Zinsen im Jahr, während Du bei einem Sparbuch mit einem Zinssatz von 0,01 Prozent nur 1 Euro erhalten würdest.

Wie werden die Zinsen auf meinem Tagesgeldkonto besteuert?

Die Zinsen auf Deinem Tagesgeldkonto werden in der Regel mit der Abgeltungssteuer von 25 Prozent, dem Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls auch der Kirchensteuer besteuert.
Es gibt jedoch Ausnahmen: Wenn Du den Sparer-Pauschbetrag von 801 Euro (für Singles) oder 1.602 Euro (für Ehegatten) nicht überschreitest, kannst Du den Steuerabzug mit einem Freistellungsauftrag vermeiden. Es gibt auch ausländische Banken ohne Tochtergesellschaft in Deutschland, die die Zinsen ohne Steuerabzüge auszahlen. In diesem Fall bist Du für die Angabe der Erträge in Deiner Steuererklärung verantwortlich.
Hast Du Deinen Sparerpauschbetrag auf mehrere Banken aufgeteilt und wurde dir trotzdem Abgeltungssteuer abgezogen, obwohl Du insgesamt den Pauschbetrag nicht ausgeschöpft hast? In diesem Fall kannst Du mit der Anlage KAP in Deiner Steuererklärung die überzahlte Steuer zurückfordern.

Was kostet ein Tagesgeldkonto an Gebühren?

Tagesgeldkonten sind in der Regel gebührenfrei.

Wann ist ein Tagesgeldkonto sinnvoll?

Ein Tagesgeldkonto ist eine gute Option für Sparer, die auf der Suche nach einer sicheren und flexibleren Alternative zu einem Girokonto sind. Es ist ideal für Geld, das jederzeit verfügbar sein muss, wie beispielsweise Geld für unerwartete Ausgaben. Tagesgeld bietet im Vergleich zu Girokonten in der Regel eine höhere Verzinsung und ist jederzeit abrufbar. Es ist jedoch wichtig, dass Sparer ihre Ersparnisse nicht zu stark auf einem Tagesgeldkonto konzentrieren, da es in der Regel niedrigere Zinsen als andere Anlageformen bietet. Eine gute Richtlinie ist es, etwa drei Netto-Monatsgehälter auf dem Tagesgeldkonto zu haben.

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