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Flatex schafft Depotgebühren ab

Flatex wird ab dem 01.01.2023 alle Depotgebühren abschaffen! Damit hast Du in Zukunft die Möglichkeit, Dein Portfolio bei Flatex noch kostengünstiger aufzubauen.


Der Online-Broker Flatex hat heute bekannt gegeben, dass ab Januar 2023 keine Depotgebühren mehr erhoben werden. Diese Entscheidung dürfte vor allem für aktuelle Kunden des Unternehmens von Interesse sein, da sie dadurch ihr Portfolio in Zukunft noch kostengünstiger aufbauen können.

Es gibt verschiedene Gründe, die Flatex zu diesem Schritt bewogen haben könnten. Zum einen hat sich die Konkurrenz in den vergangenen Jahren dazu entschlossen, komplett auf Depotgebühren zu verzichten. Es scheint, dass Flatex sich diesem Trend anschließen muss, um im Wettbewerb zu bestehen. Zum anderen hat der Aktienkurs des Unternehmens seit Jahresbeginn gut 70% an Wert verloren. Der Verzicht auf Depotgebühren könnte eine Möglichkeit sein, Kunden zu halten und neue anzuziehen.

Wie auch immer die Gründe aussehen mögen, für Flatex-Kunden ist die Gebührenfreiheit sicherlich eine erfreuliche Nachricht. Wir werden beobachten, wie sich die Entscheidung auf das Angebot von Flatex auswirken wird und halten Dich hier auf dem Laufenden.

Was war passiert?

Ab März 2020 hatte Flatex für seine Kunden unerwartet eine zusätzliche Kostenbelastung eingeführt: eine prozentuale Depotgebühr für Wertpapieranlagen im Depot. Diese wurde monatlich anhand des Kurswertes der Wertpapiere berechnet und betrug 0,1 % pro Jahr. Ein durchschnittliches Depotvolumen von 100.000 Euro bedeutete eine Zusatzbelastung von 100 Euro pro Jahr. Diese Gebühr stieg proportional mit dem Depotvolumen und Flatex profitierte somit indirekt von den Kursgewinnen seiner Kunden.

Flatex

Flatex Gebühren für 2023

Ordergebühren

Der Preis für eine Wertpapierorder bei Flatex setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen. Zunächst gibt es die Ordergebühr von 5,90 Euro, die immer anfällt. Hinzu kommen die Börsengebühren, die je nach Handelsplatz variieren. Bei Flatex und Xetra belaufen sie sich auf 2 bis 5,40 Euro, während bei Gettex und Tradegate nur 2 Euro anfallen. Wenn man in den USA oder Kanada handelt, gibt es zudem eine Gebühr von 0,04% des Ordervolumens für Trades, die über 40.000 Euro hinausgehen. Schließlich gibt es auch für den außerbörslichen Handel bei Flatex eine Provision von 5,90 Euro pro Order.

Ordergebühren für den Aktienhandel im Vergleich

AktienhandelFlatexcomdirectConsorsbankmaxblue
TESLA à 1.000 EUR5,90 EUR9,90 EUR9,95 EUR8,90 EUR
Apple à 5.000 EUR5,90 EUR17,40 EUR17,45 EUR12,50 EUR
VW à 10.000 EUR5,90 EUR29,90 EUR29,95 EUR25,50 EUR

Ordergebühren für ETF-Sparpläne im Vergleich

ETF SparpläneFlatexcomdirectConsorsbankmaxblue
200 EUR0,00 EUR3,00 EUR3,00 EUR2,50 EUR
300 EUR0,00 EUR4,50 EUR4,50 EUR3,75 EUR
500 EUR0,00 EUR7,50 EUR7,50 EUR6,25 EUR
Online Broker Gebühren

Günstigere Flatex Alternativen

Flatex Alternative: Smartbroker

Du suchst nach einer Alternative zu Flatex? Dann könnte Smartbroker genau das Richtige für dich sein! Der Broker der wallstreet online AG ist inzwischen als einer der günstigsten in Deutschland anerkannt und hat sich damit als Flatex-Alternative etabliert. Kürzlich hat der Broker sogar seine Gebühren noch einmal reduziert, anstatt sie zu erhöhen.

Einer der großen Vorteile von Smartbroker ist, dass nicht nur die Gebühren sehr niedrig sind, sondern auch die Auswahl an Investment-Möglichkeiten sehr vielfältig ist. Im Gegensatz zu Flatex liegen die Ordergebühren konstant bei 4 Euro. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass Ordergebühren bei Smartbroker nur beim Kauf berechnet werden. Bei Verkäufen fallen keine Gebühren an. Abgesehen von CFDs bietet Smartbroker ein ähnliches Angebot an Investment-Möglichkeiten wie Flatex, manchmal sogar ein besseres.

  • Keine Depotgebühren
  • 0 Euro Ordergebühr ab einem Ordervolumen von 500 Euro, ansonsten 4 Euro
  • 18.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag
  • Angebot ähnlich wie bei Flatex

Flatex Alternative: Trade Republic

Wenn du auf der Suche nach einer Flatex-Alternative bist, könnte Trade Republic genau das Richtige für dich sein. Der Neo-Broker bietet nicht nur ein kostenloses Depot, sondern auch unschlagbar günstige Ordergebühren von nur 1 Euro. Es gibt keine weiteren Kosten. Das Angebot an Aktien, ETFs und CFDs bei Trade Republic ist reichhaltig und sollte jeden Anleger zufriedenstellen. Genauso wie bei Flatex gibt es dort 7.500 Aktien und ETFs zum Handeln, darunter 300 sparplanfähige ETFs.

  • Kostenloses Depot
  • Nur 1 Euro Ordergebühr
  • Sehr innovative App
  • Sehr schnelle Depot-Eröffnung
  • Großes Angebot
  • Lange Handelszeiten

Flatex Alternative: Finanzen.net Zero

Als Neo-Broker bietet Finanzen.net Zero den Handel für jedermann an und setzt dabei auf Einfachheit und Kostenlosigkeit. Seit der Übernahme von Gratisbroker wurde das Angebot von Finanzen.net Zero verbessert und umfasst nun auch eine eigene App, ETF-Sparpläne und Kryptohandel. Leider gibt es derzeit nur einen Handelsplatz, nämlich Gettex. In Zukunft plant Finanzen.net Zero jedoch, das Angebot an Handelsplätzen auszubauen.

FAqs

Häufige Fragen zu Flatex

Was kostet ein Depot bei Flatex?

Flatex hat die Depotgebühren ab dem 01.01.2023 abgeschafft.

Ist Flatex teuer?

Wenn man sich die Gebühren für den Wertpapierhandel bei Flatex ansieht, stellt man fest, dass der Broker nicht mehr zu den günstigsten seiner Art zählt. Die Ordergebühren bei Flatex sind unabhängig vom Ordervolumen und können daher für manche Anleger teuer werden. Zum Beispiel müssen Anleger, die über XETRA eine DAX-Aktie kaufen möchten, eine Ordergebühr von 5,90 Euro (bei einer Order über 2.500 Euro) entrichten.

Was passiert wenn Flatex pleite geht?

Sollte Flatex insolvent werden, gelten die Wertpapiere der Anleger als Sondervermögen. Das bedeutet, dass sie nicht in die Insolvenzmasse fallen, sondern weiterhin den Anlegern gehören.

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