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Sparkonten-VERGLEICH

Tagesgeld oder Festgeld? Wer aktuell die besten Zinsen bietet

In Zeiten steigender Zinsen stellen sich viele die Frage: Sollte man sein Geld in ein Tagesgeld- oder Festgeldkonto investieren? Beide Anlageformen haben ihre Vorzüge und Besonderheiten.

Tagesgeld oder Festgeld im Vergleich

Tagesgeld oder Festgeld? Die besten Sparkonten im Vergleich 2024

Höchste Zinsen im Vergleich, bis 4,50% p.a.

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Vergleich: Flexibilität & Verfügbarkeit (Tagesgeld) und höhere Zinsen (Festgeld)

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Das Angebot ist unbegrenzt und gilt für alle Kunden, egal ob neu oder bestehend. Die Zinsen werden täglich berechnet und im Gegensatz zu vielen anderen Anbietern monatlich ausgezahlt.

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Sparkonten im Vergleich

Tagesgeld oder Festgeld
Was sind die Unterschiede?

Festgeld- oder Tagesgeld? Es hängt von Ihrer finanziellen Situation und Ihren Zielen ab. Wenn Sie Wert auf Flexibilität und ständigen Zugriff auf Ihr Geld legen, ist ein Tagesgeldkonto die richtige Wahl. Wenn Sie Ihr Geld jedoch für einen bestimmten Zeitraum anlegen möchten und einen höheren Zinssatz suchen, könnte ein Festgeldkonto besser für Sie geeignet sein.

Tagesgeld – Hohe Flexibilität und ständige Verfügbarkeit

  • Flexibilität: Beim Tagesgeld haben Sie immer Zugriff auf Ihr Geld. Sie können also jederzeit Ein- oder Auszahlungen vornehmen.
  • Zinssatz: Der Zinssatz beim Tagesgeldkonto ist variabel und kann sich täglich ändern. Aktuell liegen die Zinsen für die ersten 6 Monate bei guten Angeboten über 3 Prozent.
  • Sicherheit: Tagesgeldkonten unterliegen der gesetzlichen Einlagensicherung, was Ihr Geld bis zu einem bestimmten Betrag (in der Regel 100.000 Euro) absichert.

Die besten Tagesgeldzinsen 2024

Festgeld – Höhere Zinsen für festgelegte Laufzeit

  • Zinssatz: Festgeldkonten bieten einen festen Zinssatz für einen bestimmten Zeitraum. Der Zinssatz liegt in der Regel höher als bei einem Tagesgeldkonto, besonders in Zeiten steigender Zinsen.
  • Laufzeit: Die Laufzeit eines Festgeldkontos ist festgelegt und kann nicht geändert werden. Sie können Ihr Geld also nicht vor Ablauf der Laufzeit abheben, ohne Strafzinsen zu zahlen oder Abschläge beim Zinsertrag in Kauf zu nehmen.
  • Sicherheit: Auch Festgeldkonten sind durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Je nach Bank kann die Einlagensicherung auch pro Kunde und Bank über der gesetzlichen Mindestsumme von 100.000 Euro liegen. Ein Beispiel ist die ING, die Bank schreib dazu „Zusätzlich ist die ING-DiBa AG dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. angeschlossen. Das bedeutet für Sie: Bei uns sind Guthaben aktuell bis zu 5 Millionen Euro pro Kundin bzw. Kunde gesichert.“ (Quelle: ing.de)

Die besten Festgeldzinsen 2024

Sparkonten im Vergleich

Festgeld- und Tagesgeldzinsen im Überblick 2023

In der folgenden Tabelle haben wir eine Auswahl von Banken mit Fest- und Tagesgeldkonten zusammengestellt. Die aufgeführten Banken verfügen über eine europäische Einlagensicherung von mindestens 100.000 Euro pro Bank und Kunde und ein Rating von mindestens „A“.

Der Zinsertrag für das Beispiel wurde wie folgt berechnet: Eine Anlage von 100.000 Euro mit einem Anlagezeitraum von 12 Monaten.

InfosCrédit AgricoleBigbankTF Bank
GeldanlagentypFestgeldFestgeldTagesgeld
Zinsen pro Jahr3,40 %3,60 %3,80
Zinsertrag Beispiel3.400 Euro3.600 Euro2.056,20 Euro (3 Monate 3,80 % und 9 Monate 1,45 %)
Rating LandFrankreich AAEstland AA-Schweden AAA
Webseiteca-consumerfinance.debigbank.detf-bank.de
Quelle: Eigene Recherche
Stand: August 2023

Die Auswahl der in der Tabelle aufgeführten Anbieter erfolgte nach strengen Kriterien, um die Sicherheit der Anleger zu gewährleisten. So sind nur Banken berücksichtigt, die über eine europäische Einlagensicherung verfügen. Diese garantiert, dass im Falle einer Insolvenz der Bank Einlagen bis zu einem Betrag von 100.000 Euro pro Kunde und Bank geschützt sind.

Neben der Einlagensicherung war ein weiteres wichtiges Kriterium das Rating der Banken. Dieses wird von Ratingagenturen vergeben und bietet eine Einschätzung zur Bonität und Stabilität der Banken. Für die Auswahl wurden ausschließlich Banken mit einem Rating von mindestens „A“ von der Ratingagentur Standard and Poor’s berücksichtigt. Ein „A“-Rating bedeutet, dass die Agentur der Meinung ist, dass die Bank in der Lage ist, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Mit diesen Kriterien möchten wir dazu beitragen, dass Sie eine informierte Entscheidung treffen können. Denn letztendlich geht es nicht nur darum, attraktive Zinsen zu erhalten, sondern auch darum, sein Geld sicher anzulegen. Daher empfehlen wir, vor der Entscheidung für ein bestimmtes Angebot weitere Informationen einzuholen und auch die Konditionen und Bedingungen der jeweiligen Bank genau zu prüfen.

Was muss ich bei Fest- und Tagesgeld hinsichtlich der Steuern beachten?

Sowohl Zinserträge aus Tagesgeld als auch aus Festgeld sind in Deutschland steuerpflichtig und unterliegen der Abgeltungssteuer. Diese beträgt pauschal 25 %, zu dem noch der Solidaritätszuschlag und ggf. die Kirchensteuer hinzukommen. In der Regel führt die Bank, bei der das Tagesgeld- oder Festgeldkonto geführt wird, die Abgeltungssteuer direkt an das Finanzamt ab.

Wichtig zu wissen ist, dass jeder Sparer in Deutschland einen jährlichen Freibetrag hat (Sparer-Pauschbetrag), bis zu dem Zinserträge steuerfrei bleiben. Dieser beträgt für Alleinstehende 801 Euro und für Ehepaare, die gemeinsam veranlagt werden, 1.602 Euro pro Jahr. Wenn Ihre Zinserträge unterhalb dieser Grenzen liegen, müssen Sie keine Steuern darauf zahlen. Hierfür ist es jedoch wichtig, dass Sie Ihrer Bank einen Freistellungsauftrag erteilen.

Hinweis: Die Inhalte auf dieser Seite dienen der allgemeinen Information und stellen keine steuerliche Beratung dar. Für detaillierte Informationen oder zur individuellen Klärung steuerrechtlicher Fragen empfehlen wir die Hinzuziehung eines Steuerberaters oder einer anderen gemäß §2 StBerG befähigten Person.

In einigen Ländern, wie z.B. Spanien, wird zusätzlich zur Abgeltungssteuer auch noch eine sogenannte Quellensteuer erhoben. Diese wird direkt vom auszahlenden Kreditinstitut einbehalten und an das zuständige Finanzamt abgeführt.

Im Fall von Spanien beträgt diese Quellensteuer aktuell 19 %. Wenn Sie als deutscher Staatsbürger dort ein Tages- oder Festgeldkonto führen, wird dieser Betrag direkt von Ihren Zinserträgen abgezogen und an das spanische Finanzamt weitergeleitet.

Natürlich wollen sie die Doppelbesteuerung vermeiden. Damit Sie die in Spanien gezahlte Quellensteuer in Deutschland anrechnen können, bewahren Sie die Belege über die gezahlte Quellensteuer auf und fügen Sie Ihrer nächsten Einkommensteuererklärung bei.

Bitte beachten Sie, dass die Regelungen zur Quellensteuer von Land zu Land unterschiedlich sind und sich ändern können. Zudem gelten bestimmte Länderabkommen, die die Höhe der Quellensteuer beeinflussen können. Bei ausländischen Tages- und Festgeldanlagen empfiehlt es sich daher, die steuerlichen Aspekte sorgfältig zu prüfen. Beispiel Bigbank – hier wird keine Quellensteuer einbehalten, Sie erhalten den vollen Zinsbetrag.

WISSENSCHAFTLICH. TRANSPARENT. UNABHÄNGIG

Wir stellen uns vor

Das Institut für Wirtschafts- und Finanzmarktforschung ist ein außeruniversitäres Forschungsinstitut und stellt Investoren und anderen Marktteilnehmern wissenschaftlich fundierte Analysen und Ratings über das Risiko von Anlagen und Finanzprodukten zur Verfügung.

Wir glauben, dass ein hohes Maß an Transparenz und ein fairer Zugang zu Informationen die Tür zum gemeinsamen Fortschritt öffnen kann. Ein von uns durchgeführtes Rating bietet daher eine vertrauenswürdige und transparente Entscheidungsgrundlage für Verbraucher und Investoren.

Unser Rating ist aber nur einer von vielen wichtigen Faktoren und soll die Finanzanalysen ergänzen – nicht ersetzen.

Institut für Finanzmarktforschung
Standort in der Moorweidenstraße, gegenüber vom Hauptgebäude der Universität Hamburg
Sparkonten im Vergleich

Tagesgeld- und Festgeld: Häufige Fragen

Welches Konto bietet derzeit die besten Zinsen?

Es ist schwierig, eine pauschale Antwort zu geben, da sich die Zinsen täglich ändern können. Es ist jedoch wichtig, die Angebote verschiedener Banken zu vergleichen, um die besten Konditionen zu finden. Aktuell bieten Crédit Agricole und Bigbank kompetitive Zinsen für ihre Tages- und Festgeldangebote.

Welche Risiken sind mit Tages- und Festgeldkonten verbunden?

Sowohl Tages- als auch Festgeldkonten sind relativ sichere Anlageformen, da sie durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt sind. Das Risiko besteht darin, dass die Zinsen so niedrig sind, dass sie nicht mit der Inflation Schritt halten können.

Kann ich vor Ablauf der Laufzeit auf mein Festgeld zugreifen?

In der Regel können Sie Ihr Geld nicht vor Ablauf der Laufzeit abheben, ohne Strafzinsen zu zahlen. Es ist jedoch ratsam, dies im Voraus mit Ihrer Bank zu klären.

Welche Faktoren sollte ich bei der Wahl zwischen Tagesgeld und Festgeld berücksichtigen?

Es gibt mehrere Faktoren, die Sie bei der Wahl zwischen einem Tagesgeld- und einem Festgeldkonto berücksichtigen sollten. Dazu gehören Ihre finanziellen Ziele, Ihr Zeitrahmen für die Investition, Ihre Risikotoleranz und Ihre Notwendigkeit, auf das Geld zuzugreifen. Ein Tagesgeldkonto bietet mehr Flexibilität, da Sie jederzeit Geld abheben können, während ein Festgeldkonto in der Regel einen höheren Zinssatz bietet, jedoch mit der Einschränkung, dass Sie Ihr Geld für einen festgelegten Zeitraum anlegen müssen. Sie sollten auch die aktuellen Zinssätze und die Wirtschaftslage berücksichtigen. In Zeiten steigender Zinsen könnte ein Tagesgeldkonto attraktiver sein, da der variierende Zinssatz von den Zinserhöhungen profitieren kann.

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